Hüttel

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Von Bučina zu Chaloupky es ist nicht zu weit. Und auf dem Weg öffnet sich eine ferne Aussicht. Am Horizont, im Glanz der Sonne, heben die Alpengipfel ab.

Allee zum Frühlingstor

Wiesen, Weiden, Bäume allein und unter ihnen, in der Phantasie, Ferienhäuser, die den Namen dem Ort gaben. Im Winter ist es ein geheimnisvoller Ort und dieser Ort versteckt etwas. Wenn das Gras grün wird, ist die Natur freundlich und zeigt viel, aber auch nicht alles und etwas bleibt wieder ausgeblendet. Im Frühjahr ist es hier vielleicht am schönsten. Bejahrte Kirschbäume blühen und später ihre Blüten langsam und leicht fallen. Und mit Sommer bringen diese Kirschbäume vielleicht viele Kirschen hervor.

Ausser der Kirschbäume wachsen viele schönen Ahorn vor allem entlang des alten Weges.
Saftig grüne Blätter Zweige mit Knospen gerillte Rinde beginnt, und gerade in dieser Zeit, die alte Art und Weise, ist es schön, zu gehen. Auf dem Weg und an anderer Stellen in den Wiesen gibt es eine Reihe von Steinen.Wie oft trug jemand diesen Stein, damit ein Flachs auf den Feldern gut wuchs und der Bauer lebt mit seiner Familie besser hier im Böhmerwald. Und auf dem Weg steht ein mageres Kreuz. Bei ihm sind die violett-blauen Glocken.

Und der Flachs wuchs auch sehr gut

Hüttel oder später Hüttl und auf Tschechisch Chaloupky ist eine untergegangene Ortschaft von den damaligen Holzfällern im Grenzgebiet und nicht weit weg von Bučiny es fällt geographisch in den Bezirk von Prächtige. Dieser Ort befindet sich zwischen Knížeci und Modrava und wurde aus ca 10-15 Häuser gebildet und am Ende des 19. Jahrhunderts zählte sie rund einhundert Einwohner. Durch den Aufbau des Grenzgebietes mussten die Menschen leider aus dem Ort weichen. Die Ortschaft besaß außer den normalen Wohnhäusern noch ein Wirtshaus eine Mühle und sogar eine Schmiede.

Es wird angegeben das Hüttel keine typische Ortschaft aus dem Bōhmerwald war, denn hier lebten überwiegend Bauern und sie waren für Ihre Zeit sehr gut versorgt. Die Gemeinde wurde mit Hilfe einer Rinne von einem angrenzenden Bach mit Wasser versorgt, jedoch hatten sie keine Elektrizität. Auf den Weiden war überwiegend das Rindvieh unterwegs unter anderem wurde auch fiel auf den Feldern angebaut z.b. Verschiedenes Getreide, Kartoffeln, Kohl und ähnliches. In der Pilzsaison verdienten die einheimischen durch ihre Sammlung hinzu.